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Deckungsbeitrag berechnen
Der Deckungsbeitrag ist der Nettoumsatz, der nach Abzug der gewählten variablen Kosten zur Deckung der Fixkosten und für Gewinn verbleibt. Berechne Stückwert, Marge, Gesamtwert und Break-even mit einer sichtbar definierten Kostenbasis.
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Deckungsbeitrag online berechnen
Das Beispiel ist vorausgefüllt. Ersetze die Werte durch deine Nettowerte und halte die gewählte Kostenstufe über alle Vergleiche konstant.
Ergebnis dieser Kostenbasis
- Deckungsbeitrag pro Stück
- 22,00 €
- DB-Marge
- 36,7 %
- Variable Kosten/Stück
- 38,00 €
- Gesamt-Deckungsbeitrag
- 2.200,00 €
- Break-even-Menge für angegebene Fixkosten
- 46 Stück
Rechenhilfe, keine Buchhaltungs-, Steuer- oder Unternehmensberatung. Prüfe Kostenabgrenzung und Steuerlogik mit deiner Fachberatung.
Definition zuerst
Die Deckungsbeitragsformel
Das Existenzgründungsportal des Bundes beschreibt den Deckungsbeitrag als Umsatz abzüglich der variablen Kosten. Für belastbare Vergleiche musst du zusätzlich offenlegen, welche variablen Kosten deine Stufe enthält.
Offizielle Erläuterung öffnenPro Stück
Nettoumsatz − variable Kosten = Deckungsbeitrag
Marge
Deckungsbeitrag ÷ Nettoumsatz × 100
Break-even-Menge
Fixkosten ÷ positiver Stück-Deckungsbeitrag
E-Commerce-Kostenbasis
Welche Kosten gehören in den Deckungsbeitrag?
Es gibt mehrere zulässige Deckungsbeitragsstufen. Der Fehler entsteht meist nicht durch die Formel, sondern durch wechselnde Abgrenzungen, pauschale Kosten oder unterschiedliche Zeiträume.
| Kostenblock | Typischer Inhalt | Kontrollfrage |
|---|---|---|
| Wareneinsatz | Einkauf, Herstellung und direkt zurechenbare Produktverpackung | Kosten pro SKU und Zeitraum aktuell? |
| Versand & Fulfillment | Porto, Pick-and-pack und mengenabhängige Lagerleistungen | Tatsächliche Tarife statt Pauschale verwendet? |
| Payment & Plattform | Transaktions- und verkaufsabhängige Marktplatzgebühren | Rückerstattete oder gestaffelte Gebühren berücksichtigt? |
| Retouren | Variable Bearbeitung, Rückversand und nicht wiederverkaufbare Ware | Auf Absatz oder Bestellungen konsistent umgelegt? |
| Marketing | Nur zurechenbare variable Werbekosten für die gewählte DB-Stufe | Attribution und Zeitraum dokumentiert? |
Ergebnis richtig lesen
Vier Prüfungen vor jeder Entscheidung
- 1. Nettoerlös, Menge und Kosten müssen denselben Zeitraum und dieselbe Einheit haben.
- 2. Ein positiver Deckungsbeitrag deckt noch nicht automatisch alle Fixkosten.
- 3. Ein negativer Wert verlangt zuerst eine Daten- und Zuordnungsprüfung.
- 4. Produkte, Monate und Kanäle nur mit identischer Kostenstufe vergleichen.
FAQ
Häufige Fragen zum Deckungsbeitrag
Wie berechnet man den Deckungsbeitrag?
Deckungsbeitrag = Nettoumsatz minus variable Kosten. Pro Stück ziehst du vom Nettoerlös alle Kosten ab, die durch dieses Stück oder diese Bestellung verursacht werden. Multipliziert mit der Absatzmenge ergibt sich der Gesamt-Deckungsbeitrag.
Was gehört zu den variablen Kosten?
Je nach gewählter Kostenstufe gehören dazu Wareneinsatz, Verpackung, Versand und Fulfillment, Zahlungs- und Plattformgebühren, variable Retourenkosten sowie zurechenbare Werbekosten. Dokumentiere genau, was du einbeziehst.
Was bedeutet ein negativer Deckungsbeitrag?
Dann deckt der Nettoerlös nicht einmal die in deiner Berechnung enthaltenen variablen Kosten. Mehr Absatz würde auf dieser Kostenbasis den Verlust vergrößern. Prüfe Preis, Kosten, Retouren und Zuordnung, bevor du entscheidest.
Wie berechnet sich die Break-even-Menge?
Break-even-Menge = Fixkosten geteilt durch positiven Deckungsbeitrag pro Stück. Ist der Stück-Deckungsbeitrag null oder negativ, gibt es mit den eingegebenen Werten keinen positiven Break-even.
Nicht jeden Wert von Hand zusammenziehen
NorthProfit kann Profit- und Kostenwerte aus tatsächlich verbundenen Datenquellen zusammenführen. Vollständigkeit und Ergebnis hängen von den verfügbaren Quellen und gepflegten Kosten ab; NorthProfit ersetzt keine Buchhaltung oder Steuerberatung.