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Deckungsbeitrag berechnen

Der Deckungsbeitrag ist der Nettoumsatz, der nach Abzug der gewählten variablen Kosten zur Deckung der Fixkosten und für Gewinn verbleibt. Berechne Stückwert, Marge, Gesamtwert und Break-even mit einer sichtbar definierten Kostenbasis.

Fachlich verantwortlich: Iron SalehAktualisiert: 29. Juli 2026Keine Steuer- oder Unternehmensberatung

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Deckungsbeitrag online berechnen

Das Beispiel ist vorausgefüllt. Ersetze die Werte durch deine Nettowerte und halte die gewählte Kostenstufe über alle Vergleiche konstant.

Ergebnis dieser Kostenbasis

Deckungsbeitrag pro Stück
22,00 €
DB-Marge
36,7 %
Variable Kosten/Stück
38,00 €
Gesamt-Deckungsbeitrag
2.200,00 €
Break-even-Menge für angegebene Fixkosten
46 Stück

Rechenhilfe, keine Buchhaltungs-, Steuer- oder Unternehmensberatung. Prüfe Kostenabgrenzung und Steuerlogik mit deiner Fachberatung.

Definition zuerst

Die Deckungsbeitragsformel

Das Existenzgründungsportal des Bundes beschreibt den Deckungsbeitrag als Umsatz abzüglich der variablen Kosten. Für belastbare Vergleiche musst du zusätzlich offenlegen, welche variablen Kosten deine Stufe enthält.

Offizielle Erläuterung öffnen

Pro Stück

Nettoumsatz − variable Kosten = Deckungsbeitrag

Marge

Deckungsbeitrag ÷ Nettoumsatz × 100

Break-even-Menge

Fixkosten ÷ positiver Stück-Deckungsbeitrag

E-Commerce-Kostenbasis

Welche Kosten gehören in den Deckungsbeitrag?

Es gibt mehrere zulässige Deckungsbeitragsstufen. Der Fehler entsteht meist nicht durch die Formel, sondern durch wechselnde Abgrenzungen, pauschale Kosten oder unterschiedliche Zeiträume.

KostenblockTypischer InhaltKontrollfrage
WareneinsatzEinkauf, Herstellung und direkt zurechenbare ProduktverpackungKosten pro SKU und Zeitraum aktuell?
Versand & FulfillmentPorto, Pick-and-pack und mengenabhängige LagerleistungenTatsächliche Tarife statt Pauschale verwendet?
Payment & PlattformTransaktions- und verkaufsabhängige MarktplatzgebührenRückerstattete oder gestaffelte Gebühren berücksichtigt?
RetourenVariable Bearbeitung, Rückversand und nicht wiederverkaufbare WareAuf Absatz oder Bestellungen konsistent umgelegt?
MarketingNur zurechenbare variable Werbekosten für die gewählte DB-StufeAttribution und Zeitraum dokumentiert?

Ergebnis richtig lesen

Vier Prüfungen vor jeder Entscheidung

  1. 1. Nettoerlös, Menge und Kosten müssen denselben Zeitraum und dieselbe Einheit haben.
  2. 2. Ein positiver Deckungsbeitrag deckt noch nicht automatisch alle Fixkosten.
  3. 3. Ein negativer Wert verlangt zuerst eine Daten- und Zuordnungsprüfung.
  4. 4. Produkte, Monate und Kanäle nur mit identischer Kostenstufe vergleichen.

FAQ

Häufige Fragen zum Deckungsbeitrag

Wie berechnet man den Deckungsbeitrag?

Deckungsbeitrag = Nettoumsatz minus variable Kosten. Pro Stück ziehst du vom Nettoerlös alle Kosten ab, die durch dieses Stück oder diese Bestellung verursacht werden. Multipliziert mit der Absatzmenge ergibt sich der Gesamt-Deckungsbeitrag.

Was gehört zu den variablen Kosten?

Je nach gewählter Kostenstufe gehören dazu Wareneinsatz, Verpackung, Versand und Fulfillment, Zahlungs- und Plattformgebühren, variable Retourenkosten sowie zurechenbare Werbekosten. Dokumentiere genau, was du einbeziehst.

Was bedeutet ein negativer Deckungsbeitrag?

Dann deckt der Nettoerlös nicht einmal die in deiner Berechnung enthaltenen variablen Kosten. Mehr Absatz würde auf dieser Kostenbasis den Verlust vergrößern. Prüfe Preis, Kosten, Retouren und Zuordnung, bevor du entscheidest.

Wie berechnet sich die Break-even-Menge?

Break-even-Menge = Fixkosten geteilt durch positiven Deckungsbeitrag pro Stück. Ist der Stück-Deckungsbeitrag null oder negativ, gibt es mit den eingegebenen Werten keinen positiven Break-even.

Nicht jeden Wert von Hand zusammenziehen

NorthProfit kann Profit- und Kostenwerte aus tatsächlich verbundenen Datenquellen zusammenführen. Vollständigkeit und Ergebnis hängen von den verfügbaren Quellen und gepflegten Kosten ab; NorthProfit ersetzt keine Buchhaltung oder Steuerberatung.