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Steuern & DATEV

Rechnung manuell erstellen — Pflichtangaben & Reverse-Charge

Schritt für Schritt zur prüfbaren Rechnung — inkl. 250-€-Regel, VIES-Prüfung und nachvollziehbarer Korrektur.

Unter Rechnungen klickst du auf „Neue Rechnung“. Das Formular öffnet sich direkt für eine manuelle Rechnung.

Die Basis:

  • Kundenname ist Pflicht, dazu mindestens eine Position mit Beschreibung, Menge, Preis (netto) und USt-Satz.
  • Leistungsdatum ist optional — leer bedeutet im NorthProfit-Workflow: entspricht dem Rechnungsdatum.
  • Versand und Rabatt trägst du als eigene Felder ein; NorthProfit berücksichtigt sie in den angezeigten Summen.

Empfängerdaten:

Der Rechnungsworkflow verlangt bei höheren Bruttobeträgen eine vollständige Empfängeranschrift. Diese technische Pflichtfeldprüfung ersetzt keine fachliche Prüfung aller Rechnungsanforderungen.

EU-Kunden mit USt-IdNr. (Reverse-Charge):

Eine eingetragene EU-USt-IdNr. kann über VIES geprüft werden. Ein gültiges VIES-Ergebnis allein entscheidet aber nicht über die steuerliche Behandlung; kontrolliere Empfänger, Leistung und Reverse-Charge-Einordnung vor dem Finalisieren.

Kleinunternehmer-Konfiguration:

Ist die Kleinunternehmer-Regelung im Buchhaltungsprofil aktiviert, berechnet NorthProfit die Positionen entsprechend dieser hinterlegten Einstellung. Für die Richtigkeit der Konfiguration bleibt der Kontoinhaber verantwortlich.

Korrigieren statt still überschreiben:

Entwürfe kannst du bearbeiten oder löschen. Für finalisierte Rechnungen nutzt du die vorgesehenen Gutschrift-, Storno- oder Korrekturabläufe, damit die Änderung nachvollziehbar bleibt. Das ist ein GoBD-orientierter Prüfpfad, keine Zertifizierung.

Mahnwesen:

Auf der Rechnungsseite gibt es den Tab „Mahnwesen“. Dort siehst du überfällige Rechnungen und erstellst ein Mahnungsdokument mit optionalen internen Notizen. NorthProfit versendet Mahnungen nicht automatisch.

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